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Ein Ausflug voller Folter

26.05.2019

Nie zuvor habe ich einen Bericht unter so viel Druck und mit so stark zittrigen Händen verfasst wie den nun Folgenden. Was ich heute über den Strafvollzug, wie er in den vergangenen Jahrhunderten in der Stadt Luzern vollführt wurde, erfahren habe, lässt so manch eine bisher gehörte Schauergeschichte verblassen…….

Wenn ich diese Zeilen, auf Geheiss der CocoCrackers-Aktuarin, also nicht schleunigst ins Trockene…….. werde ich vielleicht schon bald nass, weil man mich rücksichtlos in die kalte, reissende Reuss hinein…….. So zumindest stelle ich mir die schlimmste mögliche Strafe vor, die mir bei einer Verweigerung meiner zugeteilten Aufgabe drohen könnte. Früher jedenfalls, wäre dies oder noch Schlimmeres die Folge davon gewesen. Aber eben, weil wir zwischenzeitlich über die Zeiten der vergangenen Jahrhunderte herausgewachsen sind, wird sich die Lage dann doch nicht so dramatisch zuspitzen.

Die interessante und spannende Führung, die wir heute in "unserer" Stadt Luzern erleben durften, hat uns jedoch den geschichtlichen Horizont so erweitert, dass wir nun alle wissen, wie damals hier bei uns verurteilt, vollzogen und bestraft wurde. Da sind dann die Köpfe wortwörtlich gerollt, die als vermeintliche Hexen entlarvten verbrannt, die Diebe ihrer Finger oder Hände entledigt oder andere Verbrecher mit Rädern gerädert worden, bis kein Knochen mehr ganz……. Wir wollen es uns gar nicht alles bildlich vorstellen. Aber diese Zeitreise, die uns vom Wasserturm, über die Kapellbrücke, den Rathausplatz, Weinmarkt, die Reussbrücke, das historische Museum bis zum alten Gefängnis am Löwengraben führte, hat bei uns einen tiefen Eindruck hinterlassen.

18 CocoCrackers waren an diesem Event mit dabei und wer nun denkt, wir wären nach der Führung schnellstens wieder nach Hause geeilt, hat nicht ins Schwarze getroffen. Schliesslich gibt so ein historischer Rundgang, bei dem man die Ohren spitzen, die Augen weit offen, die Gedächtnisspeicher sortieren, die Hirnzellen auf Temperatur und die Beine fürs Fortbewegen ständig in Bewegung halten muss, so richtig Durst und Hunger. Also verschob unsere Gruppe ins Restaurant Schiff am Reussquai und verweilte erst bei einem Apero inklusive kaltem Plättli, bevor wir im oberen Stock ein feines Mittagessen genossen und uns noch bis in den Nachmittag hinein "dem geselligen Teil zur Verfügung stellten" laughing.

Unser aktiver Cracker Stefan Anderhub hat diesen Tag für uns organisiert, wofür wir ihm vielmals danken. Es hat wie immer viel Spass gemacht!

Benno Betschart

zu den Fotos

 
Fasnacht 1989 - Weisch no?

Youtube

 

 
40 Jahre Cocoschüttler

Jubi

 

 

 

 

 

Brass'n wood, Rothenburg

2019 brass


 

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